… zum Abschluss. Wir verbringen eine Nacht im Binnenhafen von Brunsbüttel und treffen uns mit der Familie. Gut, dass wir zeitig ankommen und noch einen Platz an einer von drei Muringbojen ergattern können. Somit entfällt für uns das „Päckchenliegen“, denn der Hafen wird noch recht voll. Eine Muringboje ist ein ortsfester Anker welcher mit dem Meeresgrund fest verbunden ist. Mit der Heckleine befestigen wir uns, der Bug liegt am Steg. Fender raus und fertig. Am Abend liegen dann teilweise 4 Boote auf Päckchen. Der Hafenmeister kommt am Abend zum kassieren (der Reihe nach!!) und kontrolliert auch ob für die Passage des NOK gezahlt wurde. Dies geht inzwischen auch online. Natürlich auch weiterhin an den Schleusen in Kiel bzw. in Brunsbüttel, oder beim Schleusenwärter an der Gieselau Schleuse.
Der Binnenhafen von Brunsbüttel ist einer von 5 möglichen Stops auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Die Befahrenszeiten des NOK sind für Sportboote eindeutig geregelt und so tummeln sich hier viele Boote am Abend für die eine Weiterfahrt Richtung Kiel nicht mehr möglich ist oder für die, welche Richtung Elbe möchten, die Tide ungünstig steht.

In Brunsbüttel wird derzeit an einer 5. Schleusenkammer gearbeitet. Entsprechend viel ist los: viel Besucher die eine Führung buchen oder das Atrium besuchen. Aber auch ohne gebuchte Führung kann man einen guten Blick erhaschen: die Besichtigung der Anlage ist kostenlos und sicher einen Ausflug für Groß-Schifffahrstliebhaber wert.


Am nächsten Nachmittag geht es weiter. Wir schleusen erfreulicherweise recht schnell und haben mal wieder beste Segelbedingungen. Wir setzten nur das Groß. Wollen nicht so schnell ankommen …
Besonders schön heute, da wir wahrscheinlich vorerst nicht wieder zum segeln kommen werden.



Unser Großsegel geht zurück zum Segelmacher – wie es weitergeht können wir momentan noch nicht abschätzen. Unser Hausprojekt geht in die zweite, größere Phase – das gute Sommerwetter müssen wir nutzen und im Herbst spätestens geht der Sturmvogel ja eh auf jeden Fall in die längere Refit-Phase. Trotz allem hatten wir eine richtig schöne Zeit! An unserem Liegeplatz werden wir freundlich begrüßt und zum Abschluss dann das letzte Dänemarkbier.


Wie es hier weitergeht? Wir werden Euch hier und auf Instagram mitnehmen …