Ankerlicht …

… als Ankerlicht muss laut Kollisionsverhütungsregeln (KVR) ein weißes Licht verwendet werden, das in einem 360 Grad Winkel rundum leuchtet. Meistens befinden sich diese Lichter weit oben am Top. Aber wer im Dunklen schon einmal in ein Ankerfeld gefahren ist weiß, wie bescheiden diese Lichter weit Oben oft zu sehen sind. Man ist nach Vorne fokussiert und übersieht schnell das leichte Leuchten im Top … Aus diesem Grund nutzen wir zusätzlich noch unsere gute, alte Ankerlaterne. Wir binden sie an unseren Achterstag etwa 2 m über Deck.
A) man sieht uns hervorragend
B) verbraucht nur Petroleum und keinen Strom
C) ist romantisch 😉

Auf dem Weg …

in die Ostsee lassen wir es langsam angehen. Nach einem Stop im Binnenhafen von Brunsbüttel, fahren wir gegen Abend nach „Klein Westerland“. Das befindet sich auf km 20 Richtung Kiel. Man kann ankern oder an den vorhandenen Dalben festmachen. „Klein Westerland“ heißt der ansässige Campingplatz. Er verfügt über eine feinsandige Badestelle die frei zugehbar ist. Ein hervorragender Platz für die erste Nacht. Am nächsten Tag geht es bei guten 28 Grad weiter zum Flemhuder See (90 ha groß!) auf km 80. Dieser Ort ist idyllisch. In ruhiger Entfernung kann man die Dickschiffe vorbeiziehen sehen. Toll um auch einen Tag länger zu bleiben: baden und mit dem Hund an Land paddeln, um am NOK spazieren zu gehen. Uns treibt es dann am nächsten Nachmittag dann doch die letzten km weiter nach Kiel. Schnell sind wir geschleust und machen am Schlengel in Holtenau fest. Ein erstes Bad in der Ostsee – herrlich!