Auf nach Flensburg …

… ähm … neee … Sønderborg. Auf dem Weg dorthin haben wir uns es aufgrund von Windmangel dann doch noch mal überlegt. Aber der Reihe nach: von Marstal geht’s unter kleiner Genua die etwa 10 sm nach Aerøskøbing, in den Fischereihafen. Bei ordentlich Wind (bis 32 Knoten) und Welle ein recht feuchtes Vergnügen. Hier geht der zweite Weg (der erste ist immer für Lütt’n) zur Räucherei. Viel Hafenkino und daher: Nach einer weiteren Nacht in Aeroskøping, diesmal aber vor Anker, geht’s am nächsten Morgen Richtung Flensburg. Erstmal noch ein recht erfrischendes Bad – gegen die Erkältung. Geschätzte 16-18 Grad.
Leider kein Wind, das bisschen später dann gegenan und mit ein paar Schauern. Also eiserne Genua. Ist ja auch mal ein Langstreckentest nach den ganzen „Baustellen“. Also motoren wir 32 sm abwechselnd am Ruder. Stunde um Stunde Wechsel und der Freigänger muss den Rudergänger verwöhnen 😉

Um 18 Uhr sind wir fest in Sønderborg Stadthafen, Hunderunde und dann Weißwein und Makrele. Carsten kocht und Sandra trinkt (und schreibt). Hier liegen wir vis a vis zur dänisch, königlichen Yacht. Das derzeit zweitschönste Schiff im Stadthafen 😉. Erbaut 1932. Also ein Jüngling, im Vergleich zum Sturmvogel (1925) 🤩. Der Name Dannebrog, übersetzt Königsschiff, und den meisten Seglern auch als Flagge Dänemarks bekannt 🇩🇰. Morgen dann vielleicht weiter … mal sehen. Wir sind ja immer spontan.

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