… ab in den Schärengarten. Da der kräftige Westwind einfach nicht nachgeben möchte gehen wir, bevor wir einen Hafenkollaps bekommen, weiter Richtung Norden. Nur diesmal versteckt hinter den Schären und nicht auf dem freien Skagerrak. Die Schären, kleine felsige Inseln, entstanden durch Eiszeiten. Sie haben alle eine flache, abgerundete Form und sind wenige Quadratmeter bis einige Quadratkilometer gross. Wir ziehen etwa 25 sm weiter nach Grebbestad. Die Fahrt dorthin ist wunderbar. Landschaftlich äusserst reizvoll und recht abwechslungsreich: Schären kahl, bewachsen, bebaut, mit Hafen oder Tieren …Grebbestad ist ein kleiner Ort welcher einer der populärsten Seebäder der Westküste sein soll. Um diese Jahreszeit ist davon – zum Glück- noch nichts zu spüren. Wir liegen etwas abseits und haben ein schönes Panorama auf die umliegenden Felsen. Grebbestad ist auch der Heimathafen mehrerer Schleppnetzfischer. Es ist Montag – und somit liegen die Schiffe alle noch fest im Hafen. Sie fangen hauptsächlich Garnelen und Krebse. Wir werfen die Angel kurz vor Mitternacht aus: 2 Makrelen für das morgige Abendessen sind innerhalb von 10 Minuten gefangen. Es ist wieder eine laue Nacht mit Vollmond und hellem Horizont gen Norden. Dunkel wird es hier nicht mehr. Am nächsten Nachmittag ziehen wir unter Vorsegel 10sm weiter in eine traumhaft schöne Ankerbucht nähe Havstenssund. Die Brandung draussen war immer noch unangenehm und so haben wir wieder den Weg zwischen den Schären gewählt. Lüttˋn ist begeistert: geht es doch endlich einmal wieder mit dem Dinghy zu einem Strand. Abends werden die Makrelen zu einem kleinen Festmahl verarbeitet. Morgen werden wir die Rute wieder auswerfen und vielleicht einmal unseren kleinen Räucherofen einweihen.









